Abrüsten

 

 

 

 

 

Kundgebung : Keine Mittelstreckenraketen nach Grafenwöhr

am    30. 5. 2026 Grafenwöhr, 

Medienmitteilung                                                                                                                         6.5.2026

Die DFG-VK Landesverband Bayern begrüßt die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, keine Mittelstreckenraketen in der Bundesrepublik Deutschland zu stationieren.

Die PazifistInnen äußern sich erleichtert, dass keine erstschlagsfähigen Mittelstreckenwaffen auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr stationiert werden sollen.

Wenn diese Entscheidung ernsthaft und dauerhaft sein soll, muss die 41. Feldartilleriebrigade der US-Army, die in Grafenwöhr stationiert ist, abgezogen werden. Diese Brigade ist die einzige Einheit der US-Army in Europa, die Lenkwaffen mittlerer Reichweite einsetzen kann. (nach eigenen Angaben: www.41fab.army.mil/ )

Die DFG-VK fordert die Bundesregierung, den US-Präsidenten Trump und den russischen Präsident Putin auf, keine Raketen mit Reichweiten über 500 km aufzustellen. Das würde bedeuten, die Bestimmungen des sog. INF-Abkommens zu beachten, das 2019 von den USA gekündigt wurde. Die Wiederinkraftsetzung dieses Vertrages wäre ein wichtiger Schritt zur Deeskalation im Konflikt mit Russland.

Die DFG-VK Bayern ruft dazu auf, am 30.5. in Wiesbaden gegen alle deutschen und europäischen Aufrüstungsprojekte zu demonstrieren.

www.keine-raketen-nach-grafenwoehr.de

https://wiesbadener-buendnis.de/

 


 

Zum Krieg in der Ukraine

Materialien zum Krieg in der Ukraine: https://dfg-vk-bayern.de/themensammlung-ukraine-krieg/

Erklärungen, Stellungnahmen und Informationen zur Einschätzung des Krieges in der Ukraine, mit Schwerpunkt auf die Rolle der NATO und dem deutschen Anteil am Krieg:

http://www.no-militar.org/index.php?ID=49

Wir haben aus Anlass des Krieges in der Ukraine eine aktuelle Darstellung des Konzeptes der Sozialen Verteidigung verfasst, hier zu finden.

Aktuelle Erklärung der DFG-VK Bayern zum Krieg in der Ukraine


 

Referat „Nie wieder Krieg – nie wieder kriegstüchtig“,

von Thomas Rödl am 1.9.2024 zum Antikriegstag in Ingolstadt

Im Referat stellt Thomas Rödl den Bezug her zum Kriegsbeginn am 1.9.1939 und plädiert im Hauptteil seines Vortrages für die allgemeine und vollständige Abrüstung. Nur damit könne die politisch-moralische Forderung „Nie wieder Krieg“ dauerhaft verwirklicht werden. Im zweiten Teil informiert er über die aktuelle Rechtslage für Kriegsdienstverweigerer und ruft zur allgemeinen Kriegsdienstverweigerung auf. Im letzten Teil betrachtet er die aktuelle schwierige Lage der Friedensbewegung und fordert eine klare Abgrenzung von Faschisten und Rassisten, die die Friedensfrage für anderweitige Ziele instrumentalisieren.

Textfassung nach Konzept und Videoaufzeichnung erstellt, vom Referent redaktionell bearbeitet und mit Anmerkungen und links ergänzt. 

 


Kriegstüchtig oder friedensfähig?

Redebeitrag beim Ostermarsch 2024 in Ingolstadt, von Thomas Rödl

Zur Rolle der Atomwaffen - zur Lage in der Ukraine - zur Stimmung in Deutschland - zur Perspektive Friedensfähigkeit

 


Wir bitten um Spenden zur Finanzierung unserer Friedensarbeit.

Auch kleine Beiträge sind hilfreich!

Bitte auf das Konto des HMV-Bildungswerkes für Frieden und Völkerverständigung,

IBAN: DE374306 0967 8217 1208 00, Online hier möglich:

https://spenden.twingle.de/helmut-michael-vogel-bildungswerk-e-v/spende-munchner-friedenskonferenz/tw5fdccb87d36fe/page

Werden Sie Mitglied in der DFG-VK! hier: https://dfg-vk.de/mitglied-werden/


 

Bombenstimmung.

Kalter Krieg - Neues Wettrüsten. Die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges, Erarbeitung Sommer 2020

Seit der Annexion der Krim und dem Konflikt in der Ukraine wird Russland wieder als Feind betrachtet. Ein Krieg zwischen der NATO und Russland ist denkbar geworden. Seit 2014 befindet sich Europa wieder in einer militärisch- politischen Konfrontation. Die Ost-Expansion der NATO hat die militärstrategische Lage in Europa zum Nachteil Russlands verändert. Ehemalige Rüstungskontrollabkommen sind hinfällig geworden. Die NATO hat neue Militärstützpunkte in Rumänien, Polen und im Baltikum. Russland stellt neue atomare Marschflugkörper auf. Die Rüstungsausgaben werden massiv erhöht: Vorgabe 2% des Bruttoninlandsprodukts. Die Modernisierung der Atomwaffen und die Veränderung der Militärdoktrinen erhöht die Kriegsgefahr. Viele BürgerInnen hierzulande halten einen Krieg, auch einen Atomkrieg, wieder für möglich. Der präventive Angriff auf die Atomraketen des Gegners ist jetzt Teil der US-amerikanischen Konzepte der „Abschreckung“. Der Atomkrieg erscheint manchen Experten führbar und gewinnbar.

Es gibt jetzt einen knappen Text (10 Seiten) der die wesentlichen Einschätzungen prägnant darstellt und begründet. Der Text enthält eine schlaglichtartige Bestandsaufnahme der sicherheitspolitischen Lage. Die Konfrontation mit Russland, die Interventionskriege der USA, die Beendigung der Rüstungskontrollpolitik und die Modernisierung der Atomwaffen werden hier in ihrem objektiven Zusammenhang und in ihrem historischen Ablauf dargestellt.

Aus der Kenntnis der gefährlichen Weltlage sollte die Motivation entstehen, sich für die Abschaffung der Atomwaffen und weitere Schritte zur Abrüstung einzusetzen

Im Schlussteil werden konkrete Maßnahmen zur Kriegsverhütung aufgezeigt.

Die konkreten und bekannten Verträge über Rüstungskontrolle und die vorhandenen Strukturen der gemeinsamen Sicherheit werden vorgestellt, aber auch mit weitergehenden Vorschlägen ergänzt.

Die Bundesrepublik Deutschland könnte mit einer anderen Außenpolitik Initiativen für Abrüstung und gemeinsame Sicherheit ergreifen; sie wird das aber nur tun, wenn eine starke Friedensbewegung politischen Druck erzeugen kann. Schließlich werden aktuelle Ansatzpunkte der Friedensbewegung aufgezeigt, z.B. die Forderung nach Abzug der US-amerikanischen Atombomben aus Büchel und die Beendigung der sogenannten „nuklearen Teilhabe“.

Der Text und die Anmerkungen finden sich hier: http://www.no-militar.org/index.php?ID=23

Zum Download: http://www.no-militar.org/pdfs/Bombenstimmung-vorab-Mai-2020-1.pdf

Bombenstimmung - Ein Projekt des Helmut-Michael-Vogel Bildungswerks der DFG-VK Bayern.

Die Erarbeitung wurde gefördert durch die Bertha-von-Suttner-Stiftung der DFG-VK, und durch das Bildungs- und Förderwerk der GEW

 


     www.sicherheitneudenken.de


 

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